{"id":425,"date":"2024-04-06T19:55:30","date_gmt":"2024-04-06T19:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/yoga-mira.net\/?p=425"},"modified":"2024-06-19T21:00:41","modified_gmt":"2024-06-19T21:00:41","slug":"wie-entsteht-inneres-gleichgewicht-im-koerper-durch-yoga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wie-entsteht-inneres-gleichgewicht-im-koerper-durch-yoga\/","title":{"rendered":"How does yoga create inner balance in the body?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\">Inneres Gleichgewicht und innere Ruhe sind Voraussetzung f\u00fcr das Ziel des Yoga der<br>Selbstverwirklichung (vgl. Kapitel 3.1). Die Sutras 1-16 in Patanjalis Yogasutra handeln<br>zun\u00e4chst davon, was Yoga ist (1-4). In den Sutras 5-11 besch\u00e4ftigt er sich mit den mentalen Mustern, (vrittis) und in den Sutras 12-16 mit der Praxis des Loslassens. Er beschreibt darin ebenfalls die, f\u00fcr den Yogaweg notwendige und zu lernende innere Ruhe des Bewusstseins (chitta) sowie den Weg, um diese erreichen zu k\u00f6nnen (vgl. Skuban 2011, S. 19 ff.). Direkt das zweite Sutra beschreibt das Ziel und den Weg des Yoga zugleich mit: \u201eyogash chitta-vritti-nirodhah\u201c (Skuban 2011, S. 304), was \u00fcbersetzt bedeutet: \u201eYoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der dauernd sich ver\u00e4ndernden mentalen Muster\u201c (Skuban 2011, S. 19). Wenn der Seher (die Person), in sich selbst ruht, ist dies Selbstverwirklichung (3. Sutra) (vgl. ebd., S. 20). Wenn das in sich selbst ruhen (Selbstverwirklichung) nicht vorhanden ist, \u201enimmt der Seher die Form der mentalen Muster an: Es scheint als w\u00e4re er identisch mit ihnen\u201c (Skuban 2011, S. 20). Diese Identifikation mit in uns aufziehenden und vergehenden Gedanken und Gef\u00fchlen sind, nach Patanjali, die Hauptursache f\u00fcr \u00c4ngste, Sorgen, \u00c4rger und Zorn, kurz f\u00fcr alles empfundene Leid (vgl. ebd., S. 20 f.). Um diese Anhaftung, f\u00e4lschliche Identifikation (denn nach Patanjali sind wir mehr als unsere Gedanken und Gef\u00fchle) sowie Abh\u00e4ngigkeiten von \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden zu vermeiden oder zu ver\u00e4ndern, bietet Yoga den Weg zur Losl\u00f6sung (vairagya) in Form von Praxis\/ \u00dcbungsmethoden (abhyasa) des achtgliedrigen Yogapfades an (vgl. Kapitel 3.1, vgl. ebd., S. 30 ff., vgl. Schwalbach 2016, S. 18). Der Weg zu innerer Ruhe und innerer Freiheit im Yoga bedeutet \u201enicht anhaften an den Dingen, die wir m\u00f6gen oder nicht m\u00f6gen\u201c (Skuban 2011, S. 31) und \u201eist ein Ausbrechen aus der Gefangenschaft \u00e4u\u00dferer Umst\u00e4nde\u201c (Skuban 2011, S. 31). Es geht beim Losgel\u00f6stsein (vairagya) auch darum, sich (mental) frei von \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden zu machen, was in der heutigen Zeit beispielsweise auch die Umst\u00e4nde betrifft, welche stressausl\u00f6send in der modernen, sich stetig ver\u00e4ndernden Leistungsgesellschaft sein k\u00f6nnen (vgl. Schwalbach 2016, S. 18 ff.). Der Yogaphilosophie zufolge soll also theoretisch durch die Yogapraxis ein Losgel\u00f6stsein (von eigenen Gedanken, Gef\u00fchlen und \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden) erzeugt und damit Leid (zum Beispiel \u00c4ngste) verhindert und innere Ruhe sowie inneres Gleichgewicht erm\u00f6glicht werden. Genau dieser Zustand von innerer Ruhe und innerem Gleichgewicht gilt als hilfreiche Voraussetzung, um nachhaltige Lernerfahrungen machen zu k\u00f6nnen (vgl. Kapitel 2.4).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><br>Praktisch ist diese ausgleichende Wirkung des Yoga mittlerweile in vielen unterschiedlichen wissenschaftlichen Studien untersucht und die beruhigende und entspannende Wirkung des Yoga auf Geist und K\u00f6rper (was zu weniger Stress und Angst f\u00fchrt) mehrfach nachgewiesen worden (vgl. Broad 2013, S.125 ff.). Das Stressniveau von Menschen kann unter anderem durch die Abnutzung von deren Telomeren gemessen werden und die wissenschaftlichen Forschungen der letzten Jahrzehnte (vor allem von Elizabeth Blackburn, welche den Nobelpreis f\u00fcr ihre Forschungsergebnisse \u00fcber Telomerase erhielt) haben erstaunliche Erkenntnisse in Zusammenhang mit der Wirkung des Yoga auf Stress und die Abnutzung der Telomere gewinnen k\u00f6nnen (vgl. ebd., S. 80 ff., vgl. Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 113 ff.).<br>Telomere sind DNA- Segmente am Chromosomen-Ende und werden bei jeder Zellteilung k\u00fcrzer (vgl. Broad 2013, S. 80 ff.). Deshalb kann das Telomerase- Niveau auch als biologische Uhr fungieren (vgl. ebd.). Jedoch hat die Wissenschaft herausgefunden, dass sich die Telomere bei einigen Menschen langsamer verk\u00fcrzen als bei anderen und diese Menschen somit, biologisch betrachtet, l\u00e4nger jung bleiben (vgl. ebd.). Das liegt daran, dass die Telomere in Folge von der Lebensweise und der k\u00f6rperlichen Gesundheit entweder schneller erodieren oder l\u00e4nger gesch\u00fctzt werden (vgl. ebd.). Ein Hauptfaktor f\u00fcr deren Erosion, neben der Ern\u00e4hrungsweise und Infektionen, ist chronischer seelischer Stress (vgl. ebd.). Durch Stressabbau kann die Abnutzung der Telomere verlangsamt werden. Dies ist insofern von nicht zu untersch\u00e4tzender Bedeutung, als eine Verk\u00fcrzung der Telomerl\u00e4nge dazu f\u00fchrt, dass die alternden Zellen die Zellteilung einstellen (vgl. ebd.). Wenn also die Verk\u00fcrzung der Telomerl\u00e4nge durch Stressabbau verlangsamt wird, sind Zellen vor Alterung und Krankheit besser gesch\u00fctzt (vgl. Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 113 ff.) Somit kann Stressabbau die biologische Uhr verlangsamen (vgl. Broad 2013, S. 82 ff.). Die Psychologin Elissa Epel hat gemeinsam mit der Molekularbiologin Elizabeth Blackburn herausgefunden, dass nicht nur Stress, sondern ebenfalls allgemein gedankliche Muster Einfluss auf die Abnutzung der Telomere haben (vgl. Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 113 ff.). \u201eEpel und Blackburn ziehen daraus den Schluss, dass unsere Zellen, \u201eunseren Gedanken zuh\u00f6ren\u201c (Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 114). Dean Ornish, der in Harvard zum Arzt ausgebildet wurde, leitete gemeinsam mit Elizabeth Blackburn an der University of California in San Francisco eine Studie, welche die Wirkungen von Yoga auf das Telomerase- Niveau und weitere k\u00f6rperliche und psychologische Effekte untersuchte (vgl. Broad 2013, S. 82). In der Ornish-Studie wurden die Werte von 24 M\u00e4nnern (im Alter zwischen 50 und 80 Jahren) vor und nach der dreimonatigen Durchf\u00fchrung von jeweils einst\u00fcndigem Yogaunterricht an sechs Tagen pro Woche gemessen (vgl. ebd.). Die Ende 2008 ver\u00f6ffentlichten Ergebnisse zeigten deutlich gesunkene Cholesterin- und Blutdruckwerte und ein um 30 Prozent gesunkenes Telomerase- Niveau (vgl. ebd.). Ebenso wurden gesunkene Werte bei Indikatoren von emotionalem Stress (beunruhigende Gedanken) festgestellt (vgl. ebd.).Yoga kann demnach durch seine beruhigende Wirkung das Stressniveau und auch das Telomerase- Niveau verringern und so die biologische Uhr der Menschen verlangsamen und Langlebigkeit f\u00f6rdern (vgl. ebd., S. 80 ff.). Der Zustand der Hom\u00f6ostase, des inneren Gleichgewichts, welcher f\u00fcr nachhaltiges Lernen notwendig ist, wird durch das autonome Nervensystem reguliert (vgl. Kapitel 2.4). Das autonome Nervensystem setzt sich aus dem sympathischen Nervensystem (Sympathikus) und dem parasympathischen Nervensystem (Parasympathikus) zusammen (vgl. ebd., S. 142 ff.). Der Sympathikus ist f\u00fcr die Aktivierung des K\u00f6rpers zust\u00e4ndig, durch ihn wird die Kampf- oder Flucht Reaktion (fight or flight) des K\u00f6rpers aktiviert, was vor allem in fr\u00fcheren Zeiten und bei akuter (Lebens-)Gefahr lebenserhaltend wirkte (vgl. ebd.). Heute sind unsere Feinde in der Regel keine S\u00e4belzahntiger mehr, jedoch aktivieren Stress und Angst (beispielsweise bei Leistungsdruck oder Angst vor Jobverlust) das sympathische Nervensystem des K\u00f6rpers ebenfalls (vgl. Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 113 ff.). Durch diesen Modus werden Verdauungsvorg\u00e4nge gehemmt, Hormone (wie etwa Adrenalin) ausgesch\u00fcttet und die K\u00f6rperfunktionen erh\u00f6ht, die ein schnelles Handeln (K\u00e4mpfen oder Fliehen) erm\u00f6glichen, indem sie beispielsweise Blut zu den Muskeln transportieren (vgl. Broad, 2013, S. 142 f.). Der Sympathikus ist damit quasi \u201edas Gaspedal des K\u00f6rpers\u201c (Broad 2013, S. 142). Als Gegenspieler dazu ist der Parasympathikus eher die Bremse des K\u00f6rpers, er ist verantwortlich daf\u00fcr, die Nerven zu beruhigen und f\u00fcr Entspannung zu sorgen (vgl. ebd.). Er f\u00e4hrt den Adrenalinfluss wieder herunter, f\u00f6rdert die Nahrungsaufnahme und Verdauungsfunktionen sowie die Ruhefunktionen des K\u00f6rpers (vgl. ebd.). Wenn beide Teile des autonomen Nervensystems \u201ezusammenarbeiten, steuern sie den allgemeinen Energiefluss des K\u00f6rpers, der eine [Sympathikus] sorgt f\u00fcr Verbrauch, der andere [Parasympathikus] f\u00fcr die Bewahrung\u201c (Broad 2013, S. 142). Dies f\u00fchrt zu einem Zustand des inneren Gleichgewichts, in welchem Lernen m\u00f6glich ist (vgl. Kapitel 2.4). Die Aktivierung des sympathischen Nervensystems \u201eist von der Natur als seltener, kurzfristiger Zustand geplant. Doch bei vielen Menschen in der modernen Welt h\u00e4lt diese Reaktion permanent an.\u201c (Abrams\/ Lama\/ Tutu 2019, S. 113). Auf Grund des stressausl\u00f6senden Leistungsdrucks und \u201ekollektiven Besch\u00e4ftigungswahn[s]\u201c (Tr\u00f6kes\/ Knothe 2014, S. 229) der modernen Leistungsgesellschaft (vgl. Kapitel 2.5.1), ist der Sympathikus somit h\u00e4ufig \u00fcbererregt und das autonome Nervensystem des Menschen dadurch nicht im Gleichgewicht (vgl. Kapitel 2.4). Hinzu kommt, dass das sympathische Nervensystem leicht erregbar ist und der \u201eK\u00f6rper, wenn er sich selbst \u00fcberlassen wird, immer das Gaspedal bevorzugt\u201c (Broad 2013, S. 143). Das autonome Nervensystem kann jedoch nicht nur von Umweltbedingungen beeinflusst werden, sondern auch durch bewusste Aktionen, wie beispielsweise bestimmte Muskelarbeit (Muskeltonus) und Atmung (Atmungsrate) gezielt angesteuert werden (vgl. ebd., S. 146). Durch Yoga k\u00f6nnen beide Seiten des autonomen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus) bewusst (an)gesteuert und reguliert werden (vgl. ebd., S. 143 ff.). Je nach Yoga- Stil, K\u00f6rperstellungen in der Praxis (asana) und ausgew\u00e4hlten Atem\u00fcbungen (pranayama) k\u00f6nnen sowohl das sympathische, als auch das parasympathische Nervensystem angesprochen werden (vgl. ebd., S. 147 ff.). Dadurch kann die Yogapraxis entweder aktivierend oder beruhigend wirken (vgl. ebd.). Flie\u00dfende, dynamische Yogastile mit starker Muskelbeanspruchung (wie beispielsweise Ashtanga Yoga), sowie eine beschleunigte Atmung wirken stimulierend auf das sympathische System, w\u00e4hrend Yogastile mit Betonung auf statische Stellungen (wie beispielsweise das Yoga Iyengars) als auch eine Verlangsamung der Atmung, das parasympathische System aktivieren (vgl. ebd., S. 147 f.). Die asana des Schulterstandes wirkt beispielsweise auf den Parasympathikus, denn, ausgel\u00f6st durch die K\u00f6rperstellung (Kinn auf den oberen Brustbereich dr\u00fcckend, welches sich auf die Halsschlagadern auswirkt), \u00fcbernimmt sie die Rolle eines Blutdrucksenkers, eine der wichtigsten Funktionen des autonomen Nervensystems (vgl. ebd., S. 144 ff.). Broad h\u00e4lt in Bezug auf den renommierten Yogalehrer Robin fest, dass zu jeder Yogapraxis die bewusste Ansteuerung des Sympathikus (Gaspedal des K\u00f6rpers) als auch des Parasympathikus (Bremse des K\u00f6rpers) dazugeh\u00f6ren, um das autonome System zu trainieren (vgl. ebd., S. 149). Den positiven Effekt der Einflussnahme des Yoga auf bewusste Steuerung von Sympathikus und Parasympathikus beschreibt Broad nach Robin wie folgt: \u201eDurch die dadurch gewonnene energetische Flexibilit\u00e4t \u00fcberwinde man die \u00fcblichen Bedingungen des Stoffwechsellebens und entwickle neue F\u00e4higkeiten, um Zust\u00e4nde innerer Ausgewogenheit und Harmonie zu erreichen\u201c (Broad 2013, S. 149). Und genau dieser, durch Yoga erreichte Zustand innerer Ausgewogenheit und Harmonie (Hom\u00f6ostase), ist es, welcher nachhaltiges Lernen erm\u00f6glicht (vgl. Kapitel 2.4). Abgesehen von der Aktivierung des parasympathischen Nervensystems ist in der Wissenschaft ein biochemischer Faktor bekannt, welcher direkt das \u201ezur Ruhe kommen\u201c der Gedanken f\u00f6rdert (vgl. ebd., S. 293 f.). Der Neurotransmitter Gamma-Aminobutters\u00e4ure (kurz GABA) hat eine beruhigende Wirkung auf K\u00f6rper und Geist (vgl. ebd.). Durch die Aussch\u00fcttung von GABA werden die Gedanken direkt beruhigt, da dadurch die neuronale Aktivit\u00e4t im Gehirn verlangsamt wird, indem die Neuronen in einen weniger erregbaren Zustand versetzt werden (vgl. ebd.). Durch das Depressivum Alkohol wird das Denken verlangsamt, indem \u00c4thylalkohol mit Neuronen bindet und damit eine chemische Umgebung schafft, welche die entspannende Wirkung von GABA verst\u00e4rkt (vgl. ebd.). Neben Alkohol wurde eine weitere M\u00f6glichkeit gefunden, welche auf direktem Wege den GABA Wert erh\u00f6ht und dabei nicht die unangenehmen Nebenwirkungen des Alkoholkonsums aufweist (vgl. ebd.). Auch das Praktizieren von Yoga f\u00fchrt nachweislich dazu, dass der GABA Spiegel ansteigt (sich bis zu verdoppeln kann) und damit direkt eine beruhigende Wirkung und die Verlangsamung der Gedanken ausl\u00f6st (vgl. ebd.). Das Ergebnis einer regelm\u00e4\u00dfigen Yogapraxis beschreibt Broad infolgedessen wie folgt: \u201eein Gef\u00fchl des k\u00f6rperlichen und mentalen Ruhigwerdens, der zunehmenden Entspannung und abnehmenden Angst\u201c (Broad 2013, S. 294).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Literatur: <\/p>\n\n\n\n<p>Abrams, Douglas\/ Desmond, Tutu\/ Lama, Dalai (2019): Das Buch der Freude. 2. Auflage.<br>M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<p>Broad, William J. (2013): The Science of Yoga. Was es verspricht- und was es kann.<br>Freiburg im Breisgau<\/p>\n\n\n\n<p>Schwalbach, Michael (2016): Yoga und Meditation f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte. Einf\u00fchrung in<br>die uralte Weisheitslehre Yoga f\u00fcr eine bessere F\u00fchrungsqualit\u00e4t. Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Skuban, Ralph (2011): Patanjalis Yogasutra. Der K\u00f6nigsweg zu einem weisen Leben. 4.<br>Auflage. M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<p>Tr\u00f6kes, Anna\/ Knothe, Bettina (2014): Neuro- Yoga. Wie die alte Weisheitspraxis auf<br>unser Gehirn wirkt. M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perhaps you have already experienced the feeling of inner balance during or after your yoga practice. In this article I describe the view of yoga (according to Patanjali) on inner balance &amp; scientific findings on the effect of yoga on stress and homeostasis. <\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":280,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"Dieser Auszug aus einem Text von mir aus dem Jahr 2021 besch\u00e4ftigt sich mit den Auswirkung von Yoga auf unser inneres Gleichgewicht, der Hom\u00f6ostase.","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-425","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=425"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":454,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425\/revisions\/454"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoga-mira.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}